Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover

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Diskussionspapiere - Hannover Economic Papers (HEP)

Entwicklung eines Modells zur Bevölkerungsprojektion - Modellrechnungen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2060

Autor: David Bowles and Andy Zuchandke
Nummer: 499, Apr 2012, pp. 29
JEL-Class: J11, J13

Abstract:
Population projections – especially those of the Federal Statistical Office in Germany – are often used for research questions that depend on the future size and structure of the population. Nevertheless, by using the population projections of the Federal Statistical Office the scope of analysis is limited to the provided dataset with little variation in underlying assumptions possible. Moreover, one does not have full information about the assumptions and methods used. This paper presents a self-developed population projection model and compares the results with the publicly available projections of the Federal Statistical Office. The results reflect a high level of similarity regarding the future size and structure of the German population; observed differences originate from varying assumptions. The developed projection model can be easily applied to different settings (e.g. healthcare, long-term care or education) and features the opportunity to analyze the impact of different components of population change on results in a more flexible way.

Zusammenfassung:
Bevölkerungsprojektionen – vor allem die Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes – werden für zahlreiche Fragestellungen berücksichtigt. Der Umfang der Analysen ist jedoch auf die zur Verfügung gestellten Daten beschränkt und lässt keine zusätzliche Variation zu. Darüber hinaus ist oftmals nicht genau bekannt, welche konkreten Annahmen und Methoden den Berechnungen zugrunde liegen. Dieser Beitrag beschreibt ein eigenständig entwickeltes Modell zur Bevölkerungsprojektion und vergleicht die Ergebnisse mit der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Der Vergleich zeigt ein hohes Maß an Übereinstimmung in den Ergebnissen zum zukünftigen Bevölkerungsumfang und der -struktur; beobachtbare Unterschiede sind auf im Detail abweichende Annahmen zurückzuführen. Das entwickelte Modell kann die Basis für weiterführende Projektionen sein (z. B. in den Bereichen Gesundheit, Pflege oder Bildung); das höhere Maß an Flexibilität ermöglicht es darüber hinaus, den Einfluss von unterschiedlichen Komponenten der Bevölkerungsentwicklung auf das Ergebnis gezielt zu untersuchen

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