Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover

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Diskussionspapiere - Hannover Economic Papers (HEP)

Does Democratization Benefit the Environment in the Long-Run in the Presence of Inequality?

Autor: Thomas Drosdowski
Nummer: 347, Oct 2006, pp. 32
JEL-Class: D31, D72, Q53

Abstract:
Political economy may provide an important link between inequality and pollution. This paper studies the dynamic relationship between inequality and redistributive policy leading to differing transitional paths of pollution to the steady state, using a pollution-augmented framework developed by Benabou and employing numerical simulations. The results indicate that democratization can be beneficial for the environment in the long run if the share of redistributive transfers devoted to abatement is relatively high. Otherwise, less wealth-biased and more democratic regimes display highest income and pollution levels, differing in transitional paths contingent on initial inequality levels. Sustainable development, defined as non-declining level of utility over time, is achieved for a high degree of democracy when initial inequality is low. The representative agent with average wealth does not provide sustainability, which emphasizes the importance of heterogeneity in power and income for sustainability debates.

Zusammenfassung:
Politische Ökonomie ist ein potenziell wichtiger Wirkungskanal zwischen Ungleicheit und Umweltverschmutzung. In diesem Aufsatz wird die dynamische Beziehung zwischen Ungleichheit und Umverteilung analysiert, die zu unterschiedlichen Anpassungspfaden der Verschmutzung zum Steady State führen kann, wofür ein um Umweltaspekte erweitertes Modell von Benabou benutzt wird. Numerische Simulationen zeigen, dass Demokratisierung den langfristigen Umweltzustand verbessern kann, wenn der Anteil redistributiver Transfers, der eine verschmutzungssenkende Technologie finanziert, relativ hoch ist. Wenn dies nicht der Fall ist, begünstigen relativ demokratische Regime das Zustandekommen hoher Emissionsniveaus, wobei die anfängliche Ungleichheit für den Verlauf der Anpassungspfade von entscheidender Bedeutung ist. Eine nachhaltige Entwicklung, definiert als nichtabnehmender Nutzen über die Zeit, wird nur in Demokratien erreicht, wenn die anfängliche Ungleicheit niedrig ist. Das repräsentative Individuum mit dem durchschnittlichen Vermögen verfehlt das Ziel der Nachhaltigkeit, was die Bedeutung von Macht- und Einkommensungleichheit für Nachaltigkeitsdebatten verdeutlicht.

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